Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt (CDE)

Komponente Handlungsfelder

Nachhaltig für Nord und Süd – Die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs)

Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UNO setzen einen umfassenden Massstab für nachhaltiges Handeln im Norden und im Süden. Um deren Umsetzung effektiv voranzutreiben, müssen die 17 Ziele zueinander in Bezug gesetzt, Synergien identifiziert und Widersprüche aufgedeckt werden.

Dieses Modul thematisiert mit Blick auf die globalen Zusammenhänge an verschiedenen Beispielen, wie eine kohärente Politik für Nachhaltige Entwicklung erreicht werden kann. Im Vordergrund steht die nachhaltige Ernährung für Nord und Süd. 

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten: 14./15. November 2017
Ort: Unversität Bern, Kurszentrum UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung: Bis 30. Oktober 2017
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und Zivilgesellschaft, welche die Zusammenhänge zwischen einer Nachhaltigen Entwicklung im Norden und im Süden verstehen und neue Ansatzpunkte für nachhaltiges Handeln entdecken wollen.

Modulziele

Die Teilnehmenden 

  • kennen die globalen Nachhaltigkeitsziele der UNO-Agenda 2030, deren Potenzial und Grenzen;
  • verstehen den Begriff der politischen Kohärenz für Nachhaltige Entwicklung;
  • verstehen das Konzept der Ernährungsnachhaltigkeit, das von SDG 2 aufgenommen wird (Hunger beenden, Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft) und können globale Zusammenhänge aufzeigen;
  • können die Ernährungs­nachhaltigkeit zu weiteren SDGs in Bezug setzen (Armutsziel, Klimaziel, Ressourcenziel) und sehen effektive Handlungsmöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene;
  • kennen das Gerechtigkeitsziel in Bezug auf globale Wirtschaftsprozesse und alternative Wirtschaftsansätze;
  • erfahren, wie sich globale und lokale sowie staatliche und private Akteure gegenüberstehen und kennen die Schwierigkeiten, Interessenskonflikte aufzulösen;
  • sind informiert über die wichtigsten internationalen Regelwerke zu Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Menschenrechten und verstehen deren Möglichkeiten und Grenzen.

Arbeitsweise

Referate mit Diskussionen, Übungen und Gruppenarbeiten. Beiträge von zusätzlichen Experten aus der Privatwirtschaft und der Verwaltung ergänzen die Sichtweise.

Leitung

Elisabeth Bürgi Bonanomi, CDE, Dozentin an der Rechtsfakultät, Universität Bern

Markus Giger, CDE, Universität Bern