Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt (CDE)

Komponente Umsetzung

Zukunft nachhaltige Landwirtschaft

Gepflegte Kulturlandschaften, prächtige Blumenwiesen, weidende Kühe und qualitativ hochstehende Nahrungsmittel sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind vielmehr das Ergebnis einer gezielten Agrarpolitik. Dieses Modul thematisiert die Möglichkeiten agrarpolitischer Instrumente, zu einer Nachhaltigen Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft beizutragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Instrument der Direktzahlungen.

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten:
  • ​17./18. Oktober 2017
  • 16./17. Oktober 2018
Ort: Unversität Bern, Kurszentrum UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung:
  • ​Bis 2. Oktober 2017
  • Bis 1. Oktober 2018
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und von NGO, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung einsetzen wollen. Das Modul richtet sich insbesondere auch an Personen, die keine vertieften landwirtschaftlichen Kenntnisse haben.

Modulziele

Die Teilnehmenden 

  • sind sich bewusst, dass die Landwirtschaft rund 40 Prozent der Fläche der Schweiz bewirtschaftet und dadurch eine bedeutende Akteurin für eine Nachhaltige Entwicklung ist;
  • wissen Bescheid über die Schweizer Landwirtschaft und deren wichtigste Herausforderungen im internationalen Kontext;
  • kennen die Instrumente des Bundes zur Steuerung einer nachhaltigen Landwirtschaft wie Gesetzesauflagen und finanzielle Anreize;
  • sind vertraut mit dem Schweizer System der Direktzahlungen, dessen Zielen und Wirkungen in Bezug auf eine Nachhaltige Entwicklung, möglichen Fehlanreizen und mit den aktuellen Reformen;
  • sind orientiert über die Wirkung von Produktionslabeln;
  • haben Einblick in den praktischen Vollzug der Agrarpolitik, das Zusammenspiel zwischen Bund und Kantonen und die Interaktionen mit anderen Politikbereichen;
  • kennen das internationale Engagement der Schweiz bezüglich nachhaltiger Landwirtschaft und den Bezug der Schweizer Agrarpolitik zu den Nachhaltigkeitszielen der UNO (SDG).

Arbeitsweise

Vermittlung von Fachwissen in Referaten, interaktive Diskussionen und der Besuch von zwei bis drei Praxisbetrieben befähigen die Teilnehmenden, eine eigene Haltung zur Steuerung eines privatwirtschaftlichen Sektors durch staatliche Anreize zu entwickeln.

Leitung

Dr. Christoph Böbner, Leiter Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern, LAWA