Bildung für einen suffizienten Lebensstil

Der steigende Verbrauch natürlicher Ressourcen und die damit zusammenhängenden ökologischen und sozialen Probleme erfordern eine Transformation der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit. Dafür halten wir einen Wandel der ressourcenintensiven Lebensstile im globalen Norden in Richtung Suffizienz für notwendig. In Wissenschaft und Praxis wird insbesondere die Rolle von Bildung für gesamtgesellschaftliche Transformationsprozesse thematisiert. Das übergeordnete Ziel des Forschungsprojekts besteht darin, über eine geeignete Bildungsarbeit einen Wertewandel hin zu einem suffizienten Lebensstil zu fördern. Dies sowohl auf konzeptioneller Ebene (Erarbeitung eines didaktischen Konzepts mit Umsetzungsmethoden, DiKomUm) als auch auf praktischer (Durchführung ausgewählter Unterrichtseinheiten). Dreh- und Angelpunkt bildet dabei der Zusammenhang zwischen einem suffizienten Lebensstil und einem guten Leben, der sicht- und erfahrbar gemacht, reflektiert und zur Diskussion gestellt werden soll.

Das Projekt nutzt ein qualitatives Forschungsdesign. Erarbeitet und durch ExpertInnen validiert wird ein DiKomUm. Dieses bildet die Grundlage für a) eine Unterrichtseinheit, die in Form eines ausgewählten Moduls durchgeführt und evaluiert wird, und b) eine Weiterbildung für Lehrpersonen.

Projektdauer: 01.06.2017-31.05.2020