Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt (CDE)

Weiterbildung

Einzelmodule CAS Nachhaltige Entwicklung

Die Agenda 2030 für eine Nachhaltige Entwicklung fordert uns auf, die Dinge neu zu denken und anders zu handeln. Mit den Einzelmodulen des CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern stärken Sie gezielt Ihr Wissen, Ihre Fähigkeiten zu Reflexion und Vernetzung - und zur professionellen Umsetzung von Nachhaltiger Entwicklung.

Die aktuell dominierenden Handlungspraktiken schaden unseren Ressourcen – den sozialen, den ökologischen und den wirtschaftlichen. Das Konzept Nachhaltigkeit ist als Auftrag in der Bundesverfassung verankert und der Bundesrat beschloss Ende 2015, in der Innen- und Aussenpolitik zur Umsetzung der Agenda 2030 beizutragen. Im Sinne der Agenda 2030 setzen sich die Einzelmodule mit den 17 Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) auseinander.

Die Module des CAS Nachhaltige Entwicklung eignen sich zur Einführung in die Grundlagen Nachhaltiger Entwicklung, zur Einführung in bestimmte Handlungsfelder oder zur Stärkung spezifischer Umsetzungskompetenzen. 

Zielpublikum

Personen aus der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und von NGO, die ihre Kompetenzen gezielt in spezifischen Bereichen stärken wollen, um sich für eine Nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

Wir beraten Sie gerne

Haben Sie Fragen zu einzelnen Modulen des CAS Nachhaltige Entwicklung oder zu zum Studiengang? Auskunft erteilt gerne Studienleiterin Dr. Marion Leng unter Telefon + 41 31 631 39 71 oder per E-Mail unter weiterbildung@cde.unibe.ch.

Basisinformationen
Abschluss: Teilnahmebestätigung
Struktur: Einzelmodule im Programm CAS Nachhaltige Entwicklung
Leitung: Dr. Marion Leng
Daten: Siehe Termine Einzelmodule
Ort: Universität Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch und Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00 (2 Tage)
Anmeldung: laufend, bis 14 Tage vor Modulbeginn
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Mobilität und Raumentwicklung «geschehen» nicht einfach: Die gegenwärtige Diskussion zeigt, dass diese Bereiche für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft aktiver gestaltet werden können und sollen. Dafür braucht es das entsprechende Know-How – und als Grundlage ein vertieftes Verständnis, wie eng Mobilität und Raumentwicklung zusammenhängen und wie komplex deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft sind. 

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten: 14./15. August 2018
Ort: Unversität Bern, CDE, Mittelstrasse 43, 3012 Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung: Bis 30. Juli 2018
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich für eine nachhaltige Mobilität und Raumentwicklung einsetzen oder dies künftig tun möchten. 

Modulziele

Die Teilnehmenden

  • erkennen die zentralen Wechselwirkungen zwischen Mobilität und Raumentwicklung;
  • können die Ziele der schweizerischen Politik in den Bereichen Raumentwicklung und Mobilität in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen verorten und kritisch würdigen;
  • kennen relevante Trends und Herausforderungen – und die Chancen, die sich daraus ergeben;
  • wissen, wie Massnahmen für eine nachhaltige Mobilität und Raumentwicklung umgesetzt werden können;
  • können mit geeigneten Analyse-, Bewertungs- und Planungsinstrumenten die Nachhaltigkeit von Massnahmen überprüfen;
  • sind fähig, im Rahmen ihrer eigenen Tätigkeit Projekte für eine Nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Mobilität und Raumentwicklung umzusetzen.

Arbeitsweise

Übersichtslektionen und das Lernen am konkreten Praxisbeispiel ergänzen sich. Die Teilnehmenden erfahren und reflektieren ausgehend vom eigenen Verhalten, wie Mobilität und Raumentwicklung bereits auf individueller Ebene ineinandergreifen und welche politikseitigen Konsequenzen damit verbunden sind. Konkrete Schritte für eine Nachhaltige Entwicklung in diesen Bereichen erfahren und diskutieren Sie vor Ort in der Berner Agglomerationsgemeinde Köniz. 

Leitung

Prof. Dr. Ueli Haefeli, Interface Politikstudien Forschung Beratung, Luzern

Dr. Giovanni Danielli, Fachhochschule Wallis

Während die Börse wieder Rekorde feiert, sind in der realen Welt die Folgen der letzten Finanzkrise noch nicht überwunden. Und weiterhin gehen von der Finanzsphäre gewaltige Systemrisiken aus. Der kritische Finanzprofessor Marc Chesney zeigt in diesem Modul, wie eine nachhaltige Entwicklung hin zu stabileren Finanzmärkten gefördert werden kann.

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten:
  • 3./4. September 2018
  • 10./11. September 2019
Ort: Unversität Bern, CDE, Mittelstrasse 43, 3012 Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung:
  • Bis 20. August 2018
  • Bis 27. August 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich professionell für eine nachhaltige Entwicklung der Finanzmärkte einsetzen wollen. Es wird kein finanztechnisches Fachwissen vorausgesetzt.​

Modulziele

Die Teilnehmenden

  • ​werden sich bewusst, dass es sich bei der Finanzkrise um eine tiefe Krise der Werte handelt, die eine nachhaltige Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft verhindert; 
  • erfahren, wie Derivate und andere Finanzinnovationen der vergangenen Jahre zu einer für die Realwirtschaft gefährlichen Casino-Ökonomie geführt haben; 
  • erkennen, wie sich der Bankensektor auf öffentliche Unterstützung abstützt und gleichzeitig der Realwirtschaft immer weniger dient; 
  • lernen «Behandlungsmöglichkeiten» wie etwa Regulierungsmechanismen kennen; 
  • diskutieren Massnahmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzprodukten und eine grössere Stabilität der Finanzmärkte; 
  • verstehen was Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Finanzsektor bedeuten sollte.

Arbeitsweise

Beide Kurstage werden mit einem Einführungsreferat von Prof. Dr. Marc Chesney eingeleitet. Anschliessend vertieft er die Themen im Austausch mit den Teilnehmenden.

Das Modul basiert auf dem neuen Buch von Marc Chesney «Vom Großen Krieg zur permanenten Krise» (2014, Versus Verlag, Zürich).

siehe auch: «Wachstum in Frage stellen», Marc Chesney, Tagesanzeiger, 13.02.2017

Leitung

Prof. Dr. Marc Chesney, Director of the Department of Banking and Finance, Universität Zürich

Gepflegte Kulturlandschaften, prächtige Blumenwiesen, weidende Kühe und qualitativ hochstehende Nahrungsmittel sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind vielmehr das Ergebnis einer gezielten Agrarpolitik. Dieses Modul thematisiert die Möglichkeiten agrarpolitischer Instrumente, zu einer Nachhaltigen Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft beizutragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Instrument der Direktzahlungen.

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten: 16./17. Oktober 2018
Ort: Unversität Bern, CDE, Mittelstrasse 43, 3012 Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung: Bis 1. Oktober 2018
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und von NGO, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung einsetzen wollen. Das Modul richtet sich insbesondere auch an Personen, die keine vertieften landwirtschaftlichen Kenntnisse haben.

Modulziele

Die Teilnehmenden 

  • sind sich bewusst, dass die Landwirtschaft rund 40 Prozent der Fläche der Schweiz bewirtschaftet und dadurch eine bedeutende Akteurin für eine Nachhaltige Entwicklung ist;
  • wissen Bescheid über die Schweizer Landwirtschaft und deren wichtigste Herausforderungen im internationalen Kontext;
  • kennen die Instrumente des Bundes zur Steuerung einer nachhaltigen Landwirtschaft wie Gesetzesauflagen und finanzielle Anreize;
  • sind vertraut mit dem Schweizer System der Direktzahlungen, dessen Zielen und Wirkungen in Bezug auf eine Nachhaltige Entwicklung, möglichen Fehlanreizen und mit den aktuellen Reformen;
  • sind orientiert über die Wirkung von Produktionslabeln;
  • haben Einblick in den praktischen Vollzug der Agrarpolitik, das Zusammenspiel zwischen Bund und Kantonen und die Interaktionen mit anderen Politikbereichen;
  • kennen das internationale Engagement der Schweiz bezüglich nachhaltiger Landwirtschaft und den Bezug der Schweizer Agrarpolitik zu den Nachhaltigkeitszielen der UNO (SDG).

Arbeitsweise

Vermittlung von Fachwissen in Referaten, interaktive Diskussionen und der Besuch von zwei bis drei Praxisbetrieben befähigen die Teilnehmenden, eine eigene Haltung zur Steuerung eines privatwirtschaftlichen Sektors durch staatliche Anreize zu entwickeln.

Leitung

Dr. Christoph Böbner, Leiter Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern, LAWA

Die aktuellen ökologischen und sozialen Gefährdungen sind nicht blosse Nebenwirkungen des heutigen Wirtschaftens: Sie gehören zu seinem Wesen. Das Modul analysiert die Treiber dieser nicht-nachhaltigen Entwicklung und bietet einen Überblick über die Vielfalt an Visionen, Konzeptionen und praktischen Beispielen, wie eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaft – und ihre Politik – aussehen könnte. 

Abbildung Wirtschaft im Wandel
Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten:
  • 6./7. November 2018
  • 15./16. Oktober 2019
Ort: Unversität Bern, Kurszentrum UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung:
  • Bis 22. Oktober 2018
  • Bis 1. Oktober 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung einsetzen wollen.

Modulziele

Die Teilnehmenden 

  • kennen die wichtigsten Wirkungsmechanismen und Institutionen, die das heutige Wirtschaften prägen;
  • können darauf aufbauend die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Umwelt und Sozialem aufzeigen und die Ursachen und Potenziale der heutigen ökologischen und sozialen Herausforderungen benennen und erläutern;
  • kennen die zentralen Reformpostulate der Agenda 2030 sowie die Zielsetzungen der Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO und können vor diesem Hintergrund die obigen Herausforderungen priorisieren und ggf. ergänzen;
  • kennen zentrale Leitbilder für Nachhaltiges Wirtschaften und können sie im Zeichen der Agenda 2030 und der SDGs konstruktiv-kritisch würdigen (z.B. Green Economy, Sharing Economy, Gemeinwohlökonomie, Prosperity without Growth, Zeitwohlstand, faire Globalisierung);
  • kennen zentrale Ansatzpunkte, Instrumente und Massnahmen zur Weiterentwicklung der Wirtschaft in eine Nachhaltige Wirtschaft, können sie in ihrer Wirksamkeit einschätzen und in ihre eigene Arbeit einbringen;
  • erhalten Einblick in konkrete Umsetzungsaktivitäten (Best Practice-Bespiele) und die Gelegenheit zum Austausch mit ausgewählten Praxisakteuren.

Arbeitsweise

Fachinputs bieten problem- und lösungsorientierte Grundlagen zur Gestaltung einer nachhaltigkeitsorientierten Wirtschaft. Diskussionen und Gruppenarbeiten vertiefen den vermittelten Stoff und integrieren die fachlichen Zugänge der Teilnehmenden. Gastreferate und  Austausch mit Vertretern aus der Wirtschaft erlauben es, von Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen und Ländern zu lernen und selber Zukunftsszenarien zu erarbeiten.

Leitung

Dr. Jürg Minsch, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaften: Das Alltagsleben, die Arbeitswelt, die wirtschaftlichen Prozesse und die  politische Kommunikation. Sie bringt viele Chancen wie einen schnellen Zugang zu Informationen und eine erleichterte Kommunikation zwischen Bürger und Staat. Aber wer hat die Hoheit über digitale Informationen? Und macht die Beschleunigung durch Digitalisierung nicht krank? Das Modul behandelt neben den Möglichkeiten auch die Risiken und Nebenwirkungen von digitalisierten Gesellschaften und diskutiert diese im Zusammenhang mit der Agenda 2030 und den UN-Nachhaltigkeitszielen wie eine gerechte und hochwertige Bildung, nachhaltige Industrialisierung und inklusive Gesellschaften.

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten: 18./19. Juni 2019
Ort: Unversität Bern, CDE, Mittelstrasse 43, 3012 Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung: Bis 4. Juni 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen wollen.

Modulziele

Die Teilnehmenden

  • kennen wichtige theoretische Zugänge zur Auseinandersetzung mit digitalisierten Gesellschaften in Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft;
  • kennen die wichtigsten Debatten bezüglich der Chancen und Risiken von Digitalisierung;
  • kennen darauf aufbauend Lösungsansätze für Problembereiche der Digitalisierung und Ideen zum Konzept einer «digitalen Nachhaltigkeit»;
  • können diese Theorien, Debatten und Lösungsansätze mit der Agenda 2030 und den UN-Zielen einer nachhaltigen Entwicklung in Verbindung setzen und kritisch würdigen.

Arbeitsweise

Fachinputs bieten problem- und lösungsorientierte Grundlagen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit «digitalisierten Gesellschaften». Diskussionen und Gruppenarbeiten vertiefen den vermittelten Stoff und integrieren die fachlichen Zugänge der Teilnehmenden.

Leitung

Prof. Dr. Ulf Liebe, Universität Bern, Institut für Soziologie

Für die Umsetzung der Agenda 2030 wird bisher insbesondere auf technologische und regulative Massnahmen gesetzt, was alleine nicht hinreichend ist. Übersehen wird dabei der Beitrag von nachhaltigen Lebensstilen. Diese können sowohl auf globaler als auch auf persönlicher Ebene das zentrale Ziel Nachhaltiger Entwicklung – ein gutes Leben für alle – wesentlich befördern. Das Modul zeigt die Bandbreite nachhaltiger Lebensstile auf und beleuchtet deren Potenzial für eine gesamtgesellschaftliche Transformation im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten: 20./21. August 2019
Ort: Unversität Bern, CDE, Mittelstrasse 43, 3012 Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung: Bis 6. August 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen wollen.

Modulziele

Die Teilnehmenden

  • ​lernen verschiedene Lebensstile kennen, die Nachhaltigkeit als Ziel haben;
  • sie erhalten Einblick in einen ausgewählten nachhaltigen, sprich einen suffizienten Lebensstil und zwar durch…
    • den direkten Austausch mit einer suffizient lebenden Person
    • das Erfahren einer praktischen Umsetzung dieses Lebensstils im Rahmen einer Exkursion;
  • diskutieren fördernde und hemmende Faktoren nachhaltiger Lebensstile;
  • erkennen den Beitrag nachhaltiger Lebensstile für eine erfolgreiche Umsetzung der Agenda 2030 (SDGs).

Arbeitsweise

  • Referate mit Diskussionen 
  • Gruppenarbeiten, Präsentationen und Diskussion der Gruppenarbeiten 
  • Plenumsdiskussionen
  • Exkursion

Leitung

Dr. Marion Leng, Senior Research Scientist, Centre for Development and Environment (CDE)
Lukas Oechslin, wissenschaftlicher Praktikant, Interface
Kirstin Schild, Research Scientist, Centre for Development and Environment (CDE)

Während die Börse wieder Rekorde feiert, sind in der realen Welt die Folgen der letzten Finanzkrise noch nicht überwunden. Und weiterhin gehen von der Finanzsphäre gewaltige Systemrisiken aus. Der kritische Finanzprofessor Marc Chesney zeigt in diesem Modul, wie eine nachhaltige Entwicklung hin zu stabileren Finanzmärkten gefördert werden kann.

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten:
  • 3./4. September 2018
  • 10./11. September 2019
Ort: Unversität Bern, CDE, Mittelstrasse 43, 3012 Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung:
  • Bis 20. August 2018
  • Bis 27. August 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich professionell für eine nachhaltige Entwicklung der Finanzmärkte einsetzen wollen. Es wird kein finanztechnisches Fachwissen vorausgesetzt.​

Modulziele

Die Teilnehmenden

  • ​werden sich bewusst, dass es sich bei der Finanzkrise um eine tiefe Krise der Werte handelt, die eine nachhaltige Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft verhindert; 
  • erfahren, wie Derivate und andere Finanzinnovationen der vergangenen Jahre zu einer für die Realwirtschaft gefährlichen Casino-Ökonomie geführt haben; 
  • erkennen, wie sich der Bankensektor auf öffentliche Unterstützung abstützt und gleichzeitig der Realwirtschaft immer weniger dient; 
  • lernen «Behandlungsmöglichkeiten» wie etwa Regulierungsmechanismen kennen; 
  • diskutieren Massnahmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzprodukten und eine grössere Stabilität der Finanzmärkte; 
  • verstehen was Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Finanzsektor bedeuten sollte.

Arbeitsweise

Beide Kurstage werden mit einem Einführungsreferat von Prof. Dr. Marc Chesney eingeleitet. Anschliessend vertieft er die Themen im Austausch mit den Teilnehmenden.

Das Modul basiert auf dem neuen Buch von Marc Chesney «Vom Großen Krieg zur permanenten Krise» (2014, Versus Verlag, Zürich).

siehe auch: «Wachstum in Frage stellen», Marc Chesney, Tagesanzeiger, 13.02.2017

Leitung

Prof. Dr. Marc Chesney, Director of the Department of Banking and Finance, Universität Zürich

Die aktuellen ökologischen und sozialen Gefährdungen sind nicht blosse Nebenwirkungen des heutigen Wirtschaftens: Sie gehören zu seinem Wesen. Das Modul analysiert die Treiber dieser nicht-nachhaltigen Entwicklung und bietet einen Überblick über die Vielfalt an Visionen, Konzeptionen und praktischen Beispielen, wie eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaft – und ihre Politik – aussehen könnte. 

Abbildung Wirtschaft im Wandel
Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten:
  • 6./7. November 2018
  • 15./16. Oktober 2019
Ort: Unversität Bern, Kurszentrum UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung:
  • Bis 22. Oktober 2018
  • Bis 1. Oktober 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, Verwaltung oder von NGO, die sich für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung einsetzen wollen.

Modulziele

Die Teilnehmenden 

  • kennen die wichtigsten Wirkungsmechanismen und Institutionen, die das heutige Wirtschaften prägen;
  • können darauf aufbauend die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Umwelt und Sozialem aufzeigen und die Ursachen und Potenziale der heutigen ökologischen und sozialen Herausforderungen benennen und erläutern;
  • kennen die zentralen Reformpostulate der Agenda 2030 sowie die Zielsetzungen der Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO und können vor diesem Hintergrund die obigen Herausforderungen priorisieren und ggf. ergänzen;
  • kennen zentrale Leitbilder für Nachhaltiges Wirtschaften und können sie im Zeichen der Agenda 2030 und der SDGs konstruktiv-kritisch würdigen (z.B. Green Economy, Sharing Economy, Gemeinwohlökonomie, Prosperity without Growth, Zeitwohlstand, faire Globalisierung);
  • kennen zentrale Ansatzpunkte, Instrumente und Massnahmen zur Weiterentwicklung der Wirtschaft in eine Nachhaltige Wirtschaft, können sie in ihrer Wirksamkeit einschätzen und in ihre eigene Arbeit einbringen;
  • erhalten Einblick in konkrete Umsetzungsaktivitäten (Best Practice-Bespiele) und die Gelegenheit zum Austausch mit ausgewählten Praxisakteuren.

Arbeitsweise

Fachinputs bieten problem- und lösungsorientierte Grundlagen zur Gestaltung einer nachhaltigkeitsorientierten Wirtschaft. Diskussionen und Gruppenarbeiten vertiefen den vermittelten Stoff und integrieren die fachlichen Zugänge der Teilnehmenden. Gastreferate und  Austausch mit Vertretern aus der Wirtschaft erlauben es, von Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen und Ländern zu lernen und selber Zukunftsszenarien zu erarbeiten.

Leitung

Dr. Jürg Minsch, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UNO setzen einen umfassenden Massstab für nachhaltiges Handeln im Norden und im Süden. Um deren Umsetzung effektiv voranzutreiben, müssen die 17 Ziele zueinander in Bezug gesetzt, Synergien identifiziert und Widersprüche aufgedeckt werden. Dabei geht es nicht zuletzt auch darum, Recht und Politik im globalen Norden so zu gestalten, dass sie nicht nur vor Ort, sondern auch im globalen Süden eine nachhaltige Entwicklung voranbringen.

Dieses Modul thematisiert mit Blick auf die globalen Zusammenhänge an verschiedenen Beispielen, wie eine kohärente Politik für Nachhaltige Entwicklung erreicht werden kann. Im Vordergrund steht die nachhaltige Ernährung für Nord und Süd. 

Basisinformationen
Abschluss:
  • Bei Besuch des Einzelmoduls: Teilnahmebestätigung
  • Bei Besuch des Gesamtprogramms: Universitäre Abschlussurkunde Certificate of Advanced Studies CAS Nachhaltige Entwicklung der Universität Bern

Struktur: Einzelmodul
Umfang: 1 ECTS
Dauer: 2 Tage
Daten: 5./6. November 2019
Ort: Unversität Bern, Kurszentrum UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern
Unterrichtssprache: Deutsch (einzelne Inhalte auch Französisch oder Englisch)
Zulassung:
Hochschulabschluss, Aufnahmen «sur dossier» möglich
Kosten: CHF 1'320.00
Anmeldung: Bis 24. September 2019
Trägerschaft:
Universität Bern, Centre for Development and Environment (CDE)

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und Zivilgesellschaft, welche die Zusammenhänge zwischen einer Nachhaltigen Entwicklung im Norden und im Süden verstehen und neue Ansatzpunkte für nachhaltiges Handeln entdecken wollen.

Modulziele

Die Teilnehmenden 

  • verstehen das Konzept der politischen Kohärenz für Nachhaltige Entwicklung, dessen Einbettung in die und Bedeutung für die Agenda 2030
  • verstehen das Konzept der Ernährungsnachhaltigkeit, das von SDG 2 aufgenommen wird (Hunger beenden, Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft), und verstehen dessen Bedeutung aus globaler Perspektive
  • können die Ernährungs­nachhaltigkeit zu weiteren SDGs in Bezug setzen (Armutsziel, Klimaziel, Ressourcenziel), verstehen, welche Politikfelder die Ernährungsnachhaltigkeit beeinflussen, und sehen effektive Handlungsmöglichkeiten auf nationaler Ebene im globalen Norden und globalen Süden und auf internationaler Ebene
  • verstehen die Verantwortung global tätiger Unternehmen und kennen die Debatten über die diesbezügliche Rolle des Staates
  • erhalten einen Einblick in die Debatte um illegitime Finanzflüsse, verstehen deren Relevanz und erkennen Handlungsmöglichkeiten;
  • erfahren, wie sich globale und lokale sowie staatliche und private Akteure gegenüberstehen und kennen die Schwierigkeiten, Interessenskonflikte aufzulösen.

Leitung

Elisabeth Bürgi Bonanomi, Dr. iur, Rechtsanwältin und Völkerrechtsexpertin, Senior Research Scientist am CDE, Dozentin in Nachhaltigkeitsrecht an der Rechtsfakultät, Universität Bern

Markus Giger, Dipl. Ing. Agr. ETH, Co-Leiter Sustainability Governance, CDE, Universität Bern

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30.07.18
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