Zielgruppen und Schwerpunkregionen
Zielgruppen des Projektes sind alle Nutzer und Nutzerinnen des Waldes im Kanton Bern, das heisst Land- und Forstwirtschaft, aber vor allem die allgemeine Bevölkerung sowie die internationalen Gäste in Tourismusgebieten, die den Wald in der Freizeit nutzen. Sie sollen punkto Waldbrandgefahr auf der Alpennordseite so sensibilisiert sein, dass sie entsprechende Gefahrenmeldungen richtig interpretieren und adäquat reagieren können.
Das Projekt legt einen Schwerpunkt auf die bekannten Waldbrandgefahr-Hotspots im Kanton Bern: den Jura-Südfuss sowie die Südhanglagen im Berner Oberland.
Projektumsetzung und Zusammenarbeit
Die Projektumsetzung erfolgt als ein Modul im Rahmen des Projekts «Waldbrandgefahr auf der Alpennordseite» der Wyss Academy for Nature an der Universität Bern in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Bern. Das Projekt gliedert sich in zwei Phasen (2021-2024, 2025-2028). In der ersten Phase wurden die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet, dabei wurden die die wichtigsten Praxisakteure in das Projekt eingebunden. So konnte sichergestellt werden, dass die Ergebnisse (siehe auch Publikationen) praxisrelevant sind.
In der zweiten Phase werden in zwei bis drei Testregionen und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Verantwortlichen
- die Situation der Waldbrandprävention analysiert,
- gemeinsam die Sensibilisierungsmassnahmen entwickelt und gestaltet,
- und diese dann durch die lokalen Akteure umgesetzt.
- Schliesslich werden die Wirkungen der Massnahmen auf das Feuerverhalten analysiert, Lehren daraus gezogen und die Prototypen so weiterentwickelt, dass diese auch ausserhalb der Testregionen angewendet werden können.