Sustainable trade relations for diversified food systems

Asian rice farmers. Photo: shutterstock.com / tong_stocker


Food systems are highly interdependent. Making them more sustainable requires a joint approach. This project examines how governments can promote diversified food systems with sustainable trade relations.

Background

Diversified food systems are ecologically and economically valuable, distribute social benefits equitably, and contribute to a diversified food basket. They are more sustainable than specialized food systems that mainly emphasize quantities of food production.

One key lever for promotion of diversified food systems is the way in which trade relations are structured and implemented. This raises the question of the state’s role in product differentiation: If a domestic government seeks to grant tariff preferences for sustainably produced food, how can it do so in an effective, proportionate, context-sensitive, non-discriminatory, and reliable way, complying with its international obligations and the objectives enshrined in its constitution?

Project goal

The aim of the project is to show how governments can distinguish between more or less sustainably produced food without violating basic principles of the trade framework, including the principle of non-discrimination.

This could enable more nuanced trade regimes and relations that are structured to promote diverse food systems.

Methods

The research project

  • combines comprehensive legal analyses – especially of trade law – with examination of “best practice” examples
  • identifies existing challenges of private certification schemes
  • explores the perspective of farmers
  • analyses new approaches to product differentiation
  • investigates certification issues critically and in context
  • develops transdisciplinary knowledge in workshops on location in Bolivia, Laos, and Switzerland.
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Kaviar statt Ostereier – Run auf Fischeier aus der Schweiz

Regional und nachhaltig: So soll der Kaviar aus Berner Oberländer Produktion sein. Seit Corona ist der Boom ungebrochen. So geht es auch den Berner Crevetten-Produzenten. Aber sind die Schweizer Produkte tatsächlich nachhaltiger als importierte? Urs Baumgartner dazu im Radiobeitrag (ab 11:30)
Date: 12.4.2022  | Source: Radio SRF

Sind Schweizer Crevetten die besseren?

In vielen Schweizer Haushalten wird an den Weihnachtsfeiertagen Fisch gegessen. Immer mehr davon stammt aus Schweizer Produktion. Dies, obwohl er bis zu einem Drittel mehr kostet als Fisch aus dem Ausland. Doch sind Schweizer Lachse, Felchen oder Shrimps aus Sicht der Nachhaltigkeit tatsächlich besser als importierte, wie viele glauben? Urs Baumgartner, Autor einer Studie zum Projekt, kommt zum Ergebnis, dass Fisch aus der Schweiz nicht per se nachhaltig ist.
Date: 24.12.2021  | Source: Radio SRF

Strengere Regeln für öffentliche Beschaffungen

Das schweizerische Parlament wollte für bessere Arbeitsbedingungen bei öffentlichen Beschaffungen sorgen. Angestellte der Bundesverwaltung durchkreuzten diesen Plan aber eigenmächtig – und werden sich nun wohl erklären müssen. Elisabeth Bürgi Bonanomi dazu: Der Bundesrat und die Verwaltung hätten ihre Kompetenzen «stark ausgereizt», Die Latte für Arbeitsstandards sei nun sehr tief angesetzt.
Date: 31.7.2021 | Source: Blick

Im Mercosur wächst die Skepsis

Das Handelsabkommen zwischen dem Mercosur und den EFTA-Staaten verspricht für die Schweiz Vorteile, für die südamerikanischen Länder aber auch Probleme. Die CDE-Wissenschaftlerinnen Elisabeth Bürgi Bonanomi und Theresa Tribaldos halten dazu fest: EFTA und Mercosur hätten zwar Anerkennung dafür verdient, dass sie eine Nachhaltigkeitsklausel in das Abkommen integriert haben. Aber deren Effektivität sei begrenzt, da die Zollvergünstigungen nicht zwischen nachhaltiger und anderer Produktion unterscheiden.
Date: 28.06.2021 | Source: swissinfo

«Der Palmöl-Ansatz könnte eine Dynamik auslösen»

Nach der Abstimmung über das Handelsabkommen mit Indonesien sagt Elisabeth Bürgi Bonanomi: Die Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Zollreduktion beim Palmöl sei ein Meilenstein. Jetzt müsse der Fokus auf der Umsetzung liegen: «Es ist wichtig, die Idee nicht zu verspielen.»
Date 9.3.2021 | Source: AargauerZeitung

Freihandel mit Indonesien: Abstimmung mit Signalwirkung?

Es ist das erste Mal, dass eine konkrete Nachhaltigkeitsklausel Teil eines Schweizer Handelsabkommens ist. Was taugt die Klausel? "Der Ansatz ist sehr gut und es ist wichtig, dass er kommt. Aber er steht und fällt mit der Umsetzung", sagt Elisabeth Bürgi Bonanomi, Expertin für Nachhaltigkeit und Handel am CDE.
Date: 18.2.2021 | Source: SRF Rendez-vous

"Der Bundesrat macht es sich zu einfach"

Kann mehr Welthandel ökologisch sein? Ja, sagt Elisabeth Bürgi Bonanomi, Expertin für Nachhaltigkeit und Handel am CDE. Ein Interview über den umstrittenen Vertrag mit Indonesien und die Kraft einer Fussnote.
Date: 9.2.2021 | Source: NZZ

Ökotrend erreicht Freihandelsabkommen

"Schade, gilt das im Handelsvertrag nur für Palmöl und nicht auch für andere Produkte wie Holz oder Kautschuk. Aber es ist ein Anfang", sagt Elisabeth Bürgi Bonanomi vom CDE. Diese Produktdifferenzierung setze für indonesische Palmölproduzenten einen wichtigen Anreiz, zumindest einen Teil ihrer Palmölproduktion ökologischer und sozialer zu gestalten.
Date: 1.2.2021 | Source: swissinfo

“Sustainability doesn’t come free”

On 7 March, the Swiss will vote on the EFTA trade agreement with Indonesia. The agreement is controversial due to the issue of palm oil – but it also bears something new: it is the first trade agreement with Switzerland that makes tariff reductions for imports contingent on compliance with principles of sustainability. What does this trade agreement achieve with regard to sustainability? And what does it miss? Trade law expert at CDE, Elisabeth Bürgi Bonanomi, explains the pros and cons.
Date: 28.1.2021 | Source: CDE-Spotlight

Die Sicherung, von der alles abhängt

Kritiker des Freihandelsabkommens mit Indonesien führen an, dass es keine gesetzliche Grundlage gebe, die es den Schweizer Bauern ermöglichen würde, den Bundesrat zum Handeln zu bringen, sofern bestimmte Kriterien erfüllt seien. «Die EU ist hier weiter», sagt Elisabeth Bürgi Bonanomi, Rechtswissenschaftlerin am CDE, Universität Bern.
Date: 26.1.2021 | Source: Der Bund

Im Schweizer Abstimmungskampf um das Handelsabkommen mit Indonesien geht es auch um Grundsatzfragen

Die vom Bundesrat vorgesehene Umsetzung des Abkommens durch Zertifizierung mit internationalen Nachhaltigkeitssiegeln ist gemäss dem Schweizer Berater Urs Baumgartner ein Problem: «Das Abkommen wird dazu beitragen, vom globalen Norden aufgezwungene Instrumente wie den RSPO zu legitimieren.» Solche Standards würden aus wirtschaftlichen Gründen oft die Kleinbauern ausschliessen.
Date: 20.1.2021 | Source: NZZ

Vertrag mit Indonesien betritt Neuland

"Im Rahmen der Entwicklungsfinanzierung und zusammen mit Indonesien sowie den betroffenen Leuten können die EFTA-Länder die Umstellungsprozesse auf nachhaltige Anbausysteme anstossen und begleiten. Solche Mittel wurden im Abkommen zwar in Aussicht gestellt, bislang aber noch nicht beziffert", so CDE-Handelsexpertin Elisabeth Bürgi Bonanomi im Interview.
Date: 14.1.2021 | Source: infosperber

Indonesien-Abkommen: Verordnungsentwurf

Zollsenkungen mit der Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien im Handelsabkommen mit Indonesien zu verknüpfen, sei eine gute Idee, aber die Sache stehe und falle mit der Umsetzung. Diese sei im Verordnungsentwurf auf den ersten Blick oberflächlich: CDE-Wissenschaftlerin Elisabeth Bürgi Bonanomi.
Date: 19.12.2020 | Source: NZZ

Nachhaltiger Handel: So geht’s

Die Schweiz hat es in der Hand, ob ökologisch und sozialverträglich produzierte Nahrungsmittel hierzulande Nischenprodukte bleiben oder zur Norm werden. Elisabeth Bürgi Bonanomi, CDE, im Interview zu nachhaltigen Handelsregeln, wie sie im Fall von Palmöl mit Indonesien vereinbart wurden.
Date: February 2020 | Source: UniPress

Handelsabkommen: Gute Rahmenbedingungen für die Nachhaltigkeits-Positionierung schaffen

«Viel effektiver als allgemein gehaltene Zielvereinbarungen wäre es, die gewährten Zollkonzessionen direkt mit Nachhaltigkeitsvorgaben zu verknüpfen», sagt Elisabeth Bürgi Bonanomi, CDE, im Interview.
Date: 11.12.2019 | Source: Lebensmittel-Industrie

WTI Forum: Transforming the Palm Oil Industry in Post-COVID-19 Era

The forum brings together regulators, industry, civil society and the scientific community to reflect the everyday realities of palm oil industry – challenges and opportunities, in all its facets from a sustainable development perspective, and to provide a critical but constructive avenue to exchange views and aspiration. CDE scientist Elisabeth Bürgi Bonanomi is panelist in session 3 "Ways forward".

More information (PDF, 262KB)

Workshop "Draft Criteria for Product Differentiation"

Wie kann die Schweiz zwischen nachhaltigen und nicht-nachhaltigen Agrarimporten unterscheiden – gerecht, nicht-diskriminierend und völkerrechtskonform –, um staatliche Anreize gezielter auszurichten? In einem Workshop mit 40 Teilnehmenden aus Bundesverwaltung, Privatwirtschaft und NGOs haben Forschende, u.a. des CDE, am 13. Januar 2022 mögliche Kriterien diskutiert. Sie sollen in einen experimentellen Rechtsentwurf einfliessen, der im NRP-Projekt «Diversifizierte Ernährungssysteme dank nachhaltiger Handelsbeziehungen» erarbeitet wird.

Programme (PDF, 187KB)

How could trade support sustainability?

Trade policy is a crucial element which has an influence on food system actors globally. At times, it is necessary to rethink the possible trade measures and re-assess the policy space at hand. On 22 September 2021, in a workshop in Helsinki, CDE researchers Theresa Tribaldos, Elisabeth Bürgi, Irene Musselli and Jimena Solar together with Anu Lähteenmäki-Uutela from the Finnish Environment Institute (SYKE) discussed what could possibly be done.

Sustainability through trade agreements? The case of palmoil

Public zoom webinar on "Sustainability through trade agreements? The case of palm oil" on 10 December 2020, 18:00 CET. With Dr.iur. Elisabeth Bürgi Bonanomi, CDE, University of Bern, and Dr. Denis Ruysschaert, Political Ecologist. https://bit.ly/33mWcAu