Landmanagement

Terrassenanbau in Nepal. Foto: Hanspeter Liniger

 

Mit Landmanagement lässt sich die Nutzung und Entwicklung von Böden, Wasser und Biodiversität in eine bestimmte Richtung lenken – mit positivem oder negativem Effekt auf ländliche und urbane Ökosysteme. Wird Land übermässig oder nicht angepasst genutzt, schmälert dies die natürliche Ertragsfähigkeit von Böden und bringt das ökologische Gleichgewicht aus dem Lot. Umso wichtiger ist es, Landmanagement nachhaltig aufzugleisen. Ziel des nachhaltigen Landmanagements (Englisch abgekürzt SLM) ist, Landressourcen langfristig und im Einklang mit der Natur zu nutzen und zugleich deren Umweltfunktionen zu erhalten. Darüber hinaus kann SLM zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen und ist wichtig, um Landdegradation zu vermeiden, zu verringern oder rückgängig zu machen.

Das CDE entwickelte und entwickelt Methoden und Instrumente, um die direkten und indirekten Auswirkungen von Landnutzung und -management auf Böden, Wasser, Biodiversität sowie das menschliche Wohlbefinden zu messen, zu bewerten und zu modellieren. Dabei haben es sich die Forschenden zur Aufgabe gemacht, Chancen für innovative Wege zu einer nachhaltigen Landnutzung zu identifizieren.